STÄDTISCHE NETZINFRASTRUKTUR

Die Stadt von morgen wird geprägt durch Maschine-zu-Maschine Kommunikation.

Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, kurz M2M, dient vor allem der Überwachung, Steuerung und Lokalisierung von Einheiten, die mit M2M-Technologie ausgerüstet wurden. Sie ermöglicht innovative Anwendungen für eine Vielzahl von Einsatzgebieten: beispielsweise Gebäudeüberwachung und -steuerung, elektronisches Gesundheitswesen und intelligente Zählerablesung. Moderne Städte benötigen daher eine flexible M2M-Kommunikations- infrastruktur auf Basis konvergierender Netze, welche die Voraussetzungen für neue Anwendungen und deren flexible Kombination schafft. Hierdurch entstehen neue Möglichkeiten für die Nutzung von zuvor isolierten Anwendungen und Daten, die nun die Grundlage für neue Geschäftsmodelle bilden. So können zum Beispiel Umweltdaten mit aktuellen Messwerten innerhalb von Gebäuden kombiniert werden, um eine effiziente und automatische Steuerung von Heiz- und Lüftungssystemen zu gewährleisten. Mit einer einheitlichen M2M-Kommunikationsinfrastruktur sind solche und viele andere Anwendungen sowohl für den privaten als auch für den industriellen Sektor denkbar. Nachhaltige Informations- und Telekommunikationsinnovationen unterstützt in allen Bereichen des städtischen Lebens die flexible Bereitstellung von Daten und Anwendungen – beispielsweise durch lokale elektronische Marktplätze. Aktuelle Forschungsbemühungen zielen auf die Entwicklung einer generischen M2M-Plattform ab. Sie soll als Vermittler zwischen verschiedenen Dienstplattformen und dem Kernnetzwerk agieren. Nahtloses Kommunikationsmanagement verschiedener Terminals, Sensoren und Aktuatoren soll so ermöglicht werden. Im Vordergrund steht dabei, den speziellen Anforderungen der M2M-Kommunikation gerecht zu werden und die Plattform für spezielle M2M-Dienstdomänen wie dem Automobilbereich flexibel anpassen zu können.